Trainingskonzeption

(c) pixelino
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Nach einem erfolgten Screening hilft nun ein individueller Trainingsplan dabei, Schwerpunkte in den unterschiedlichen Bereichen der Förderung zu setzen. Die Lernförderung basiert dabei auf der bereits erfolgten Diagnostik und wird ständig evaluiert. Somit wird der Leistungsstand im Verlauf des pädagogischen Trainings kontrolliert und die künftige Förderung immer wieder neu angepasst (Prozessdiagnostik). Das Kind bekommt Aufgaben, welche seinem individuellen Leistungsstand entsprechen und die „Stärken“ und Interessen des Kindes berücksichtigen. Nur so kann die Lernmotivation gesteigert werden und sich künftig dauerhafte Erfolgserlebnisse einstellen.

 

Grundsätzlich erfolgt bei einer diagnostizierten Legasthenie oder Dyskalkulie eine methodisch-didaktische Förderung in folgenden Bereichen:

 

1. Aufmerksamkeit

2. Wahrnehmung (Bereich der Funktionen oder Bereiche der

    Sinneswahrnehmungen)

3. Symptome (Fehler beim Schreiben, Lesen oder Rechnen)

 

 

Anmerkung:

Legastheniker, sowie Menschen mit einer genetischen Rechenschwäche können zum Teil erhebliche seelische Verletzungen davontragen. Eventuell bestehen auch bereits psychosomatische Erkrankungen oder Verhaltensauffälligkeiten. Durch Misserfolgserlebnisse haben sich dann nicht selten Versagensängste und Lernblockaden verfestigt.

 

Die Stärkung des Selbstwertgefühls ist immer ein zentraler Bestandteil meiner pädagogischen Intervention!